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Facharbeit 1989

Wie alles begann

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Wie alles begann


27.Juli 1989 - Der Aufbau einer neuen Milchschafhaltung
Der elterliche Betrieb, auf dem ich lebe ligt in Frasdorf und wird als Familienbetrieb bewirtschaftet.
Dauergrünland ca. 11 ha.
Mais ca. 1 ha.
Wald u. Umland ca. 7 ha.
Unser Viehbestand beträgt momentan 16 Milchkühe mit eigener Nachzucht. Insgesamt haben wir zur Zeit 50 St. Vieh. Auf unserem Hof ist ein Kontingent von 62.000 kg/Milch. Die Milch wird von der Molkerei Gervais/Danone in Rosenheim, ca. 20 km entfernt, abgeholt. Das Einkommen, das wir daraus erzielen, reicht für einen Haushalt mit 7 Personen und angemessenem Lebensstandart nicht aus. Deshalb arbeitet mein Vater im Zuerwerb als gelernter Heizungs- und Lüftungsbauer.
Auch ich habe einen außerlandwirtschaftlichen Beruf erlernt und gehe zur Zeit in die landwirtschaftliche Winterschule. Die Milchschafzucht wird in einem eigenständigen Betrieb aufgebaut (Hofstelle Hoherting). Dieser Betrieb ist nur auf die Dauer von 10 Jahren gepachtet. Zu den Besitzern von Hoherting, den Geschwistern Ablinger, bestehen verwandtschaftliche Beziehungen, deshalb und aus Alters- und Krankheitsgründen wurde von ihnen die Hofstelle und der Obstgarten an mich verpachtet.
Pächter für die 4 ha. Grünland wurde mein Vater, der auch das Milchkontingent für den elterlichen Betrieb übernahm. Eine Verpachtung des Grünlandes kommt deshalb nicht in Frage, weil sonst das Kontingent wegfallen würde. Mein Vater sicherte mir allerdings zu, dass ich die 4 ha. für die Milchschafzucht nutzen könne. Für mich ist die Milchschafhaltung ein Versuch, eine Existenzsicherung zu finden.
Maschinen und Arbeitsgeräte, die bei der Milchviehhaltung und Milchschafhaltung identisch sind, können von mir kostenlos vom elterlichen Betrieb genutzt werden. Durch die günstige Verkehrslage, nur 6km von Frasdorf entfernt, erklärte sich die Molkerei Lerchenmüller in Rott am Inn zur Abholung und Vermarktung der Schafmilch bereit (=Absatzsicherung). Eine spätere Selbstvermarktung der Milch durch die in der Nähe gelegenen Marktflecken Prien, Aschau und Endorf ist möglich und wird ins Auge gefasst.