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Umgang mit Kräutern


Saftiges Obst, knackiges Gemüse, milder Honig und die Vielzahl der frischen Kräuter lassen uns die schmackhafte Seite des Sommers genießen. Wie die wichtigsten Kräuter, Wildkräuter und Gewürze aussehen, schmecken und duften, zu welchen Gerichten sie passen, mit welchen anderen Kräutern und Gewürzen sowie Lebensmitteln sie besonders gut harmonisieren und welche heilende Wirkung sie haben, mit diesen Fragen setzen wir uns täglich auseinander. Wir verwenden nur rein biologische Ware für „Anderlbauer Käse“.

Probieren Sie es einfach selber mal aus: Wenn die Bündel in einem Topf mit Wasser stehen, dann nehmen Sie sich ein Bund heraus und riechen Sie an den Stängeln. Die dürfen nicht faulig oder modrig riechen. Wenn Anderlbauer Kräuter in guter Qualität kauft, achten wir darauf, dass diese Qualität bis zum Verzehr aufrecht erhalten bleibt.
Die Pflanzen müssen feste, grüne und gesunde Blätter haben. Auch die Stängel müssen gesund und kräftig sein. Wenn sich bei sanftem Ziehen am Stängel (mit Gefühl!) die ganze Pflanze aus der Erde ziehen lässt und braune, verfaulte Wurzelreste zum Vorschein kommen, - dann lassen Sie die Finger davon!

Tierhaltung

TIERE SIND KEINE PRODUKTIONSMASCHINEN, SONDERN GESCHÖPFE, FÜR DIE WIR MIT VERANTWORTUNG SORGEN.
Die Milchschafhaltung ist eine Leistung mit hohem Anspruch. Hier werden die Schafe als Mitgeschöpfe behandelt, die auch in der Landschaftspflege einen hohen Wert stellen. Es gilt, was vorne reinkommt, muss hinten beim Melken wieder raus. Wir geben dem Nährboden die richtigen Mineralien zu. Auch den Tieren wird dadurch eine bessere Aufnahme gewährt. Und so ist es nur verständlich, dass sich das Gras von einer saftigen Wiese mit vielfältigen Blumen und Kräutern besonders auf die geschmacklichen Feinheiten der Milch stark auswirken kann. Feinschmecker schwören Hals und Kragen, dass sie so etwas im fertigen Käse herausschmecken können. Die Mineralstoffe, die unserem Körper abgehen, erstellen wir selber auf natürliche Basis.
Nur gesunde Tiere geben gesunde Milch.

Bio- Kühe,Ziegen, und Schafe bekommen nur Futter aus 100% biologischer Erzeugung: Weidegras, Heu und Silage vom Grünland und Ackerfutterbau, Zwischenfrüchte wie Kleegras oder Getreide, Hülsenfrüchte und Ölkuchen, Futterkartoffeln oder auch etwas Stroh und in seltenen Fällen Futterrüben. Gentechnik und Tiermehl sind absolut tabu.
Mehr Arbeitseinsatz bei der Betreuung der Herde und höhere Anforderungen an Stallbau und Auslaufflächen wirken sich positiv auf die Gesundheit der Tiere aus.

Wie kann uns ein Tier, das unter krankmachenden Umständen aufwächst und lebt, gesunde Milch und gesundes Fleisch bringen? Bio-Landwirte achten auf artgerechte Tierhaltung, was bedeutet, dass die Tiere in eigenen Verhaltensweisen leben können und das zu ihnen passende Futter bekommen. Jeder von uns weiß im Grunde, welche Lebensbedingungen ein Huhn braucht, ein Schwein oder ein Rind. Das Gegenteil davon wird in der heute üblichen Tierhaltung praktiziert. Der Biobauer achtet unter großem baulichem und persönlichen Einsatz darauf, den Tieren die ihnen gemäßen Bedingungen zu bieten.

Die Brennessel

Die Brennnessel ist eine der verbreitetsten und bekanntesten Wildpflanzen auf unserer Erde. Sie wächst üppig, unbeachtet und oft ungebeten. Die meisten Menschen betrachten sie schlichtweg als lästiges Unkraut. Fast jeder von uns hat schon mindestens einmal Bekanntschaft mit ihren Brennhaaren gemacht, denen die Pflanze sogar ihren Namen, deutschen wie lateinischen, verdankt, denn Urtica, wie die Brennnessel botanisch heißt, ist abgeleitet von lat. „urere“ und das bedeutet „brennen“. Dabei ist die Brennnessel eigentlich hoch zu schätzen, nämlich als höchst wertvolles Nahrungsmittel, als vielseitige Heilpflanze, als Tausendsassa im Biogarten, als Faserpflanze und als unverzichtbare und mächtige Zauberpflanze.
Es gibt männliche und weibliche Brennnessel. Essbar sind beide Arten. Brennnessel sind nie wirklich „gezähmt“ worden, obwohl sie für uns Menschen so viele positive Eigenschaften haben. Sie sind unbequem und stechen jeden, der ihnen zu nahe kommt. Schön ist die Brennnessel nicht, aber sie offenbart ihre Schönheit jedem, der sich auf sie einlässt.

Brennnessel gehören zu den ältesten mittel- und nordeuropäischen Zauberkräutern. Mit dem „Kuß“ der Brennnessel werden Gartenpflanzen vom Hauch der Wildnis gestreift. Die „Erinnerung“ an die Ursprünge weckt verborgene Kräfte in der gezähmten Verwandtschaftsbrennnessel l enthalten u.a. reichlich Eisen, Vitamin C (angeblich doppelt soviel wie die Zitrone), Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin E, Kalzium, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Spurenelemente, Chlorophyll, Carotiniode, Flavonoide.
Die Brennnessel wird im getrockneten Zustand gestoßen und gemörselt und dann als Zusatz in die Mineralstoffe hinzugegeben. Das festigt das Bindegewebe unserer Tiere.
Sie sind die ideale Nahrung, denn sie versorgen den Körper (der Tiere als auch der Menschen) nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, sondern sie unterstützen auch die natürliche Körperfunktionen und –selbstverständlich- sind sie auch ein hervorragendes Heilmittel.